Pflegedokumentation – Pflegeplanung oder Maßnahmenplanung

Grundlagen der Dokumentation und Planung der Pflege und Betreuung

Kennen Sie den Satz:

Pflegen kann jeder!

Geht es Ihnen bei diesem Satz auch so, dass sich Ihre Nackenjahre aufstellen? Pflegen kann nicht jeder!

Wenn ein Mensch infolge einer Erkrankung und/oder des Alters Fähigkeiten verliert, versucht er, in der Regel erst einmal selber damit klar zukommen. Der nächste Schritt ist, das Angehörige, Freunde, Nachbarn ersuchen zu helfen. Gelingt dies alles nicht mehr, werden professionelle Dienste in Anspruch genommen. Entweder zuerst der ambulante Pflegedienst oder die stationäre Pflegeeinrichtung.

Das bedeutet, dass professionell Tätige benötigt werden. Somit liegt es auf der Hand, das ein Instrument eingesetzt werden muss – also die Dokumentation, der Pflegeprozess.

Der Pflegebedürftige benötigt fachliche und kontinuierliche Unterstützung

Die Pflegedokumentation ist somit als zentrale Grundlage für die Qualitäts- und Leistungsnachweise zu sehen. Sie ist das wichtigste Planungs- und Kommunikationsmittel in der Pflege. Alle für die Pflege und Betreuung relevanten Informationen müssen deshalb allen Beteiligten zur Verfügung stehen. Pflegerische Prozesse werden dargestellt, analysiert und verbessert, sie werden „sichtbar“ gemacht. Tätigkeiten werden belegt und dienen somit der Ermittlung auch der Pflegestufe / Pflegegrade.

Jedoch, was muss dokumentiert werden?

Welche Anforderungen werden an die Pflegedokumentation gestellt? Warum ist es für die Pflegenden oft so schwierig eine Pflegeplanung zu erstellen?

In der Fortbildung zu diesem Thema werden die Anforderungen an eine Pflegedokumentation, rechtliche Grundlagen, das Vermeiden von häufigen Defiziten und praktische Tipps dargestellt. Die Inhalte sind abgestimmt auf die Empfehlungen des MDK.

In der Ausgabe QM-Praxis in der Pflege Januar/Februar 2016 erschien der Artikel „Mitarbeitern die Pflegedokumentation nahebringen – warum muss ich das alles dokumentieren?“

Inhalt

  • Der Suchprozess im Sinne des Betroffenen
  • Dokumentation als Instrument
  • Grundlagen der „SIS“ oder des Pflegemodells „Fördernde Prozesspflege“
  • Verknüpfungen Theorie und Praxis
  • Basisformulare und Indikationsformulare
  • Wie wird dokumentiert?
  • Unterstützung bei den Formulierungen
  • Rechtliche und prüfungsrelevante Grundlagen